Naoko Yashino



Naoko Yoshino


Naoko Yoshino ist eine der bemerkenswertesten Harfenistinnen der Welt.
Geboren in London, begann sie ihr Harfestudium im Alter von 6 Jahren bei Susann McDonald an der Indiana University. Ihr außergewöhnliches Talent wurde sofort bemerkt, und nach ihrer Rückkehr nach Tokyo gab sie jährlich Solokonzerte. Mit ihrem 10. Rezital gewnn sie den ruhmreichen "Arts Festival Prize from Japan´s Agency for Cultural Affairs".




In der Saison 2001/2002 trat sie im Musikverein Wien mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus auf und bestritt daraufhin eine Konzerttournee nach Spanien mit diesem Ensemble. In derselben Saison gab sie Konzerte mit Frühbeck de Burgos und dem Spanischen National Orchester zum 100-jährigen Geburtstag des Komponisten Rodrigo, sowie mit der Nordwestdeutschen Philharmonie und dem Gewandhausorchester Leipzig.

Highlights zwischen 1998 und 2001 waren Tourneen mit Seiji Ozawa, dem Mito Chamber Orchestera, dem Saito Kinen Orchestera (USA), Triokonzerte mit Veronika Hagen und Wolfgang Schulz (später auch beim Schleswig-Holstein Musikfestival und beim Festival in Luzern); es folgten ein Solokonzert beim Festival in Luzern, ein Engagement bei der Mozartwoche in Salzburg, Duokonzerte in Japan mit der Soloharfenistin der Berliner Philharmoniker, Marie-Pierre Langlamet und die Welturaufführung des damals neuen Solokonzertes für Harfe und Orchester von Toshio Hosokawa.

Naoko Yoshino wurde von den berühmtesten Orchestern der Welt engagiert, wie den Berliner Philharmonikern, Israel Philharmonic Orchestra, Tonhalle Orchester Zürich, NHK Symphony Orchestra, English Chamber Orchestra, Philharmonische Virtuosen Berlin, Orchestre de Chambre Jean-Francios Paillard, Franz Liszt Kammerorchester, dem Wiener Kammerorchester und anderen. Sie trat mit Dirigenten, wie Menuhin, Ozawa, Sawallisch, Mehta, Dutiot, Sinopoli oder Vonk auf.

Sie ist ständiger Gast als Solistin und Kammermusikerin bei Festivals in Stresa, Davos, Saito Kinen, Neuberg und den meisten Mozartfestivals. 1994 hatte Naoko Yoshino die Ehre, im Vatikan zum Gedenkkonzert für die Restaurierung der Sixtinischen Kapelle aufzutreten.

In Kammermusikkonzerten kam sie in Kontakt mit der bekannten Bratschistin Veronika Hagen, dem Oboisten Hans-Jörg Schellenberger, den Flötisten Aurele Nicolet, Jean-Pierre Rampal, Wolfgang Schulz, Shigenori Kudo und Yumiko Sakuma. Eine ihrer bemerkenswertesten Zusammenarbeiten war eine Duo-Tournee mit Gidon Kremer durch Japan 1996 und eine CD-Aufnahme des Violin-Harferepertoires bei Philips auf den speziellen Wunsch Gidon Kremers 1997. Dies führte zu Einladungen zum Festival in Lockenhaus, den Salzburger Festspielen und Gstaad Festival zusammen mit Herrn Kremer 1997.

Neben dem Harfekonzert Hosokawas führte Naoko Yoshino viele Werke urauf. Dabei waren Ami Maayanis 2. Sonate für Harfe, Yuzo Toyamas Harfekonzert , Toru Takemitsus "And then I knew it was Wind" und Yuji Takahashis "Insomnia".

Es sind 5 Aufnahmen bei Sony Classical erschienen, eine mit Sir Yehidi Menuhin bei Virgin Classics und 4 bei Philips Classics. Ihre aktuellste Aufnahme erschien bei Teldec mit dem Flöte-Harfekonzert von W.A. Mozart unter Nikolaus Harnoncourt mit dem Concentus Musicus, bei der sie eine historische Harfe spielte. Im September 2003 erscheint eine Mozart Flöte-Harfekonzertaufnahme mit Wolfgang Schulz und der "Camerata Schulz" bei Camerata Music, Tokyo.

Naoko Yoshino erhielt mit 13 Jahren den 2. Preis beim "First International Harp Contest" (Santa Cecilia Academy, Rom), den ersten Preis beim 9. Harfen Wettbewerb 1985 in Israel, wo sie die jüngste Teilnehmerin war, 1988 den "Arts Festival Prize" (Japan Agency for Cultural Affairs) und 1989 den "Music Award for Brilliant Young Musicians".